Umkämpfte Freiheit
„Umkämpfte Freiheit”:
Amerika, Europa und die Zukunft des transatlantischen Verhältnisses
Die USA und Europa verstehen sich historisch als Wertegemeinschaft, die auf den Fundamenten der Aufklärung beruht. Ihr bisheriges gemeinsames politisches und gesellschaftliches Ideal basiert auf dem Schutz der Menschenrechte, der pluralistischen Demokratie und einer freiheitlichen Wirtschaftsordnung.
Der Wert der Freiheit war lange der Kitt, der die USA und Europa zusammenhielt. „Ich bin ein Berliner“ – dieser legendäre Satz, den Präsident Kennedy 1963 sprach, stand über Jahrzehnte für die Entschlossenheit der USA, die Freiheit des Westens zu verteidigen. 1987 forderte Präsident Reagan vor dem Brandenburger Tor: „Mr. Gorbachev, tear down this wall“.
Doch insbesondere seit der zweiten Trump-Administration erlebt das Verständnis von Freiheit dies- und jenseits des Atlantiks einen tiefgreifenden Wandel. Wie unterscheiden sich diese Vorstellungen von Freiheit? Welches Konfliktpotential ergibt sich daraus? Welchen Wert hat Freiheit heute – und wie wird diese in Zukunft verteidigt?
Darüber diskutieren:
Dr. Ronald Granieri, Professor für Geschichte und Leiter des Fachbereichs für Nationale Sicherheit und Strategie am U.S. Army War College
Dr. Norbert Röttgen, MdB, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion für Auswärtiges, Verteidigung und Menschenrechte
Dr. Rachel Tausendfreund, Senior Research Fellow mit dem Schwerpunkt transatlantische Beziehungen bei der DGAP.
Moderiert wird das Gespräch von der Journalistin Dr. Melinda Crane.
Sie sind sehr herzlich zu dieser Kooperationsveranstaltung der Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung und dem Konrad-Adenauer-Forum Berlin eingeladen.
Datum: 10. November 2026, 18 Uhr
Ort: Konrad-Adenauer-Forum, Behrenstr.18, 10117 Berlin