Stationen zwischen Unkel und Himmel

Theaterstück des Geschichtsvereins Unkel

Die Theatergruppe des Geschichtsvereins Unkel e.V. präsentiert zum 150. Geburtstag des ersten Bundeskanzlers das Stück:

Konrad Adenauer. Stationen zwischen Unkel und Himmel

Aufgeschrieben nach schriftlichen Quellen aus Briefen, Erinnerungen und historischen Dokumenten von Wolfgang Ruland, aufgeführt unter der Regie von Doris Fortuin.

Im Mittelpunkt des Dramas steht der Aufenthalt Adenauers im Unkeler Pax-Heim von Oktober 1935 bis April 1936, als er von den Nationalsozialisten aus seinem Wohnort Rhöndorf ausgewiesen worden war. Der Unkeler Aufenthalt war für den von den neuen Machthabern drangsalierten Adenauer vor allem eine Zeit von Ungewissheit und Verzweiflung. Das Theaterstück geht der Frage nach, wie sich Adenauer in Unkel gefühlt, was er unternommen und welche Besucher er empfangen hat. Ein wichtiger Aspekt seiner Unkeler Zeit ist die Entwicklung eines „elektrischen Insektentöters”. Dargestellt werden Gespräche mit seiner Frau Gussie, ihren gemeinsamen Kindern und seinen verbliebenen Unterstützern Dora Pferdmenges und Dannie Heineman. Während seiner Unkeler Zeit erlebt Adenauer den Einmarsch der Wehrmacht im Rheinland und er wird von Widerstandsgruppen angesprochen.

 

Im Pax-Heim wohnte Adenauer von Oktober 1935 bis April 1936.

Die Dialoge des Stücks basieren fast ausschließlich auf historischen Quellen. Nur wenige Sprechzeilen sind frei hinzugefügt, um eine theatergemäße Dialogform möglich zu machen. Die Schauspieler der Theatergruppe des Geschichtsvereins Unkel haben sich in die jeweiligen Situationen hineinversetzt und zeigen, wie der Umgang der Personen miteinander und ihr Verhalten ausgesehen haben könnte.

Neben dem Aufenthalt im Pax-Heim kommen noch andere Verbindungen Adenauers zu Unkel zur Sprache. Sein Sohn, Monsignore Paul Adenauer war Hilfspriester an der Unkeler Pfarrkirche, Adenauers letzte Haushälterin Resi Schlief, der eine Szene gewidmet ist, stammte aus Unkel-Scheuren und wohnte zuletzt in der Unkeler Pützgasse. Und da gab es ja noch einen anderen Bundeskanzler, der ebenfalls in Unkel wohnte…

Termine & Tickets

Detaillierte Entwurfsskizze zum elektrischen Insektentöter
In Unkel beschäftigte sich Adenauer mit der Erfindung des "elektrischen Insektentöters".
  • Freitag, 11. September und 
    Samstag, 12. September 
    jeweils um 19.35 Uhr 
  • Haus Rheinfrieden, Frankenweg 70, 53604 Bad Honnef-Rhöndorf
  • Einlass ab 18.30 Uhr 
  • Da es nur wenige Parkplätze in unmittelbarer Nähe gibt, wird gebeten, großräumig zu parken.

Die Tickets kosten 15 Euro (ermäßigt 5 Euro für Schüler und Studenten) und sind digital über das Servicesystem www.eventfrog.de sowie bei den Vorverkaufsstellen Stefan Florian in Unkel, Buchhandlung Werber in Bad Honnef sowie dem Adenauerhaus in Rhöndorf erhältlich.

Tickets für den 11. September

Tickets für den 12. September

Die Zuschauer dürfen sich auf ein abendfüllendes Theaterstück mit bewegenden, berührenden, spannenden und unterhaltsamen Szenen freuen.

Unterstützt und gefördert wird die Aufführung von der Kreisparkasse Köln und der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus.