Konrad-Adenauer-Europapreis

Preisverleihung im Adenauerhaus

Am 3. September 2026 verlieh die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus gemeinsam mit dem Institut français Bonn, dem Sprach- und Bildungsbüro für NRW und dem Büro für Hochschulkooperation der französischen Botschaft den Konrad-Adenauer-Europapreis für Facharbeiten in französischer Sprache. 

Im Beisein ihrer Familien und Lehrerinnen wurden drei Schülerinnen im Adenauerhaus Rhöndorf für ihre herausragenden Arbeiten mit dem Preis geehrt. 

Die Jury, bestehend aus Dr. Claire Demesmay (Leiterin des Institut français Bonn und des Büros für Hochschulkooperation NRW), Caroline Baas (Attachée für Sprache und Bildung der französischen Botschaft) und Dr. Sabine Steidle (Museumspädagogin in der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus), überreichte die Urkunden. Die Geldpreise in Höhe von 300, 200 und 100 Euro wurden vom Konrad-Adenauer-Freundeskreis gestiftet.

Edna Constante Muratagic vom Pascal-Gymnasium Münster erhielt den ersten Preis. In ihrer Facharbeit über das Comicalbum „Tintin au Congo“ („Tim im Kongo“) des Zeichners Hergé analysiert sie, wie in Belgien in verschiedenen historischen Kontexten mit dem kolonialen Erbe, insbesondere mit rassistischen Stereotypen in der Populärkultur, umgegangen wurde. Davon ausgehend erörtert sie, wie wir in der heutigen multikulturellen Gesellschaft Zeugnisse des Kolonialismus rezipieren können.

Lena Schmidt vom Städtischen Ratsgymnasium Gladbeck gewann den zweiten Preis mit ihrer Untersuchung der Auswirkungen des Klimawandels auf den Skitourismus in den französischen Alpen. Auch ihre Facharbeit bleibt nicht bei der Analyse stehen, sondern ermittelt Lösungen für die Zukunft – zur Bewahrung der Natur und zum Erhalt des Tourismus als wirtschaftliche Grundlage.

Der dritte Preis ging an Blertina Kryeziu, die sich in ihrer Facharbeit mit der Frage beschäftigte, warum immer weniger Schülerinnen und Schüler an deutschen Schulen Französisch lernen. Sie führte eine Umfrage an ihrer eigenen Schule, dem Dreikönigsgymnasium Köln, durch und erarbeitete konkrete Vorschläge, wie Jugendliche für das Fach Französisch begeistert werden können.

 

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