Geschichte der Stiftung

Von der Gedenkstätte zum Lernort

Seit einem halben Jahrhundert schon ist das Adenauerhaus ein öffentlicher Ort. Das private Anwesen wurde im Februar 1970 für den Publikumsverkehr geöffnet, knapp sechs Jahre später die erste Dauerausstellung am Fuße des „Faulen Berges“ eingeweiht. Die spezielle Kombination von Ausstellungs- und Wohnhausrundgang kennzeichnet den Besuch in Rhöndorf noch immer. 

 

Während das Wohnhaus weitgehend unverändert bewahrt bleibt, ist die Form der Geschichtsvermittlung im Museum jedoch einem ständigen Wandel unterworfen. So unterscheiden sich auch drei Dauerausstellungen von 1975, 1997 und 2017 in ihrem inhaltlichen Narrativ, ihrer didaktischen Konzeption und ihrem visuellen Erscheinungsbild.

In einem neuen Aufsatz untersucht Holger Löttel die Geschichte der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus im Spiegel ihrer Ausstellungspräsentationen. Sein Beitrag ist Teil eines Sammelbandes zur Didaktik der rheinischen Landesgeschichte, den die Bonner Historiker Peter Geiss und Michael Rohrschneider herausgegeben haben.

 

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