Garten und Pavillon
Der Weg vom Ausstellungsgebäude hinauf zum Wohnhaus führt durch den am steilen Hang eines einstigen Weinbergs angelegten Garten. Dabei fällt der Blick auf eine bunte Vielfalt von Bäumen, Sträuchern und Blumen, vor allem immer wieder auf Rosen, die Adenauer liebte, aber entgegen einer weit verbreiteten Legende nicht züchtete.



Der Garten ist durch seine südländisch anmutende Vielfalt von Pflanzen, Plastiken und Brunnen eine Sehenswürdigkeit an sich. Er erinnert nicht zufällig an das nördliche Italien, eine Landschaft, die Adenauer schätzen und lieben lernte. In Cadenabbia am Comer See, wo er in den letzten zehn Jahren seines Lebens regelmäßig seinen Urlaub verbrachte, lernte er auch das Boccia-Spiel kennen, das ihn so sehr faszinierte, dass er sich in unmittelbarer Nähe zum Wohnhaus eine Boccia-Bahn bauen ließ.


Boccia-Bahn vor dem Wohnhaus

Auch die Idee zum Bau eines Pavillons brachte Adenauer aus Cadenabbia mit. Nach seinem Rücktritt vom Amt des Bundeskanzlers fertigte Adenauer selbst die Skizzen, nach denen sein Schwiegersohn, der Architekt Heribert Multhaupt, 1964 den Pavillon im Garten errichtete. Am dortigen Schreibtisch verfasste Adenauer in seinen letzten Lebensjahren drei Bände seiner „Erinnerungen“ sowie die Fragmente des vierten und letzten Bandes.


Schreibtisch im Pavillon

Hier finden Sie auch Informationen auf Englisch und Französisch: http://www.eghn.org/etfg-adenauer-prolog

 

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