Gartenführung: Vom Nutzgarten zum Ziergarten

Der Garten des ersten Bundeskanzlers Konrad Adenauer besticht nicht nur durch einen großartigen Blick über das Rheintal. Seine Faszination liegt auch im Detail. Wer auf Spurensuche im Kanzlergarten gehen will, wird am Sonntag, 27. August um 14.00 Uhr  von Christa Sesterhenn durch das großzügige Anwesen in Bad Honnef/Rhöndorf geführt. Sowohl die Verwendung als Nutzgarten in den Kriegstagen des Zweiten Weltkrieges als auch der heute noch im Originalzustand bestehende Ziergarten aus der Kanzlerzeit werden vorgestellt. Anhand alter Fotografien und Briefauszügen begeben wir uns in die Zeit der Gartenplanung und ersten Anlage des Gartens, die der pensionierte Oberbürgermeister von Köln selbst vornahm. Die Besucher  flanieren zwischen über 1.000 Rosensträuchern und lernen den Stall von Adenauers „ökologischem Rasenmäher“, dem Schäfchen Nelke, kennen. Manche – teils skurrile – Gartenerfindung Adenauers wie der elektrische Insektentöter wird ebenfalls zur Sprache kommen. Der Rundgang führt vorbei an der Sandbahn, auf der der Kanzler mit Taktik und Geschick manche Partie Boccia spielte, und am Pavillon, in dem Adenauer seine Memoiren niederschrieb, bis hin zur Heimkehrerstatue, die seine Verdienste um die Heimholung der sowjetischen Kriegsgefangenen 1955 würdigt. Der Eintritt ist  frei. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung unter Tel. 02224/921-234 bzw. unter besucherdienst@adenauerhaus.de gebeten.

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